FAQs

 

Fragen zum Fonds und zum Prozedere, ob allgemein oder speziell werden laufend hier zusammengefasst und beantwortet werden.

Bitte beachten Sie dazu die Förderrichtlinien.

Gerne können Sie uns auch über das Funktionspostfach medienbildungsfonds@bsb.hamburg.de kontaktieren.


Fristen

Es gibt jährlich zwei Antragsfristen, jeweils im Frühjahr und im Herbst:

2022
30.04.2022 für Projekte, die ab August 2022 beginnen
30.09.2022 für Projekte, die ab Januar 2023 beginnen

Anschließend wählt eine Jury diejenigen Anträge aus, die eine Förderung erhalten. Die Förderbescheide werden 2022 jeweils im Juni und November verschickt.


Die Eckdaten der Ausschreibung

Anträge stellen können:

Hamburger Institutionen und Initiativen, freie Träger der Kinder- und Jugendhilfe, Hamburger staatliche Schulen und Schulen in freier Trägerschaft (Koopration vorausgesetzt), natürliche Personen

Gefördert werden:

Gefördert werden Projekte, von denen ein Impuls für eine nachhaltige Entwicklung im Bereich der Förderung digitaler Kompetenzen, Medienkompetenz und Medienbildung ausgeht. Die großen Projekte sollen strukturbildende Wirkung entfalten und öffentliche Wahrnehmung erzeugen.

Die Fördersummen:

Die Förderung im Jahr 2022 soll in der Regel 1.000 Euro nicht unter und 50.000 Euro nicht überschreiten.

Bei dreijähriger Laufzeit kann ein Förderbetrag von maximal 150.000 Euro über die gesamte Laufzeit bewilligt werden – abhängig von den in den einzelnen Projektjahren zugrundeliegenden Wirtschaftsplänen.

Nicht gefördert werden:

  • Projekte, die Schulen im Rahmen ihrer Regelaufgaben vollständig erfüllen können (z. B. Regelunterricht),
  • Projekte, bei denen die beantragten Fördermittel zur Kompensation anderer Förderprogramme dienen sollen,
  • gewinnorientierte Projekte,
  • unvollständig oder verspätet beantragte Projekte.

Art und Umfang, Höhe der Zuwendung:

Zur Projektförderung gewährt die Behörde für Schule und Berufsbildung einen nicht rückzahlbaren Zuschuss als Festbetragsfinanzierung, wenn die Zuwendungsempfangenden glaubhaft machen können, dass die Finanzierung der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben zuverlässig kalkuliert ist und neben den Zuschüssen mindestens 15 vom Hundert der Gesamtkosten für das Projekt, für das die Förderung beantragt wird, als Eigenanteil zur Deckung zuwendungsfähiger Ausgaben erbringt und nachweist.

Zuwendungsfähig können sein:

  • Personalkosten, zum Beispiel auch von festangestellten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Höhe des für das Projekt aufgewendeten Zeitanteils.
  • Honorarkosten z.B. für die Projektleitung, die Durchführung von Workshops, die Dokumentation, die Öffentlichkeitsarbeit, die Buchhaltung, die Vor- und Nachbereitung, Auf- und Abbau etc.
  • Für Personalkosten im Sinne von Kursleitungstätigkeiten darf pro Zeitstunde (60 Minuten) ein Honorar im dem Antrag beizufügenden Finanzierungsplan veranschlagt werden. Vor- und Nachbereitungszeiten (Absprachen im Team, Projektreflexion, Öffentlichkeitsarbeit, Dokumentation und Präsentation) sind angemessen zu berücksichtigen.
  • Die Abrechnung auf Basis von Werkaufträgen ist zulässig.
  • Sachkosten

Näheres wird über den Zuwendungsbescheid geregelt. Alle Kostenansätze und Finanzierungspläne werden auf ihre Richtigkeit überprüft. Pauschalbeträge werden nur in zu begründenden Ausnahmefällen anerkannt (z.B. für die Erstellung der Dokumentation, für einen Film über das Projekt etc.).

Bewilligung

Über die Vergabe der Zuwendungen entscheidet eine Jury. Die Zuwendung wird jeweils für eine Maßnahme gewährt. Eine Bewilligung von Zuwendungsmitteln erfolgt nur, wenn die fachlichen Kriterien erfüllt sind. Die Bewilligung erfolgt ausschließlich durch einen schriftlichen Zuwendungsbescheid. Der Zuwendungsbescheid kann weitere Bedingungen oder Auflagen enthalten.

Jury, Beirat, Evaluation

Die Jury wird von der Behörde für Schule und Berufsbildung berufen. Sollte eines der Mitglieder ausscheiden, erfolgt eine neue Berufung durch die BSB.

Den Vorsitz der Jury übernimmt ein Vertreter der BSB. Um Entscheidungsfähigkeit sicherzustellen, erhält der Vorsitz eine Doppelstimme. Näheres regelt die Geschäftsordnung der Jury.

Die BSB beruft gemeinsam mit dem Mediennetz Hamburg e.V. einen Beirat, welcher dem fachlichen Austausch dient und der Jury beratend zur Seite steht. Zusammensetzung und Arbeitsweise wird über eine Geschäftsordnung geregelt. Diese wird von der BSB eingesetzt.

Der Projektfonds wird in Kooperation mit dem Mediennetz Hamburg e.V. evaluiert.

 

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