Eine uralte Vision

zum Weltfriedenstag am 21. September



Es gibt viele verschiedene Vorstellungen von Frieden, wie dieser erreicht und bewahrt werden kann. Die Friedensidee ist keineswegs eine neuzeitliche Erfindung. Bereits vor tausenden von Jahren wurden Friedensverträge in Stein gemeißelt.

Auf politischer Ebene ist das erste Mittel der Wahl, um Streitigkeiten beizulegen, die Diplomatie. Aber ebenso wie ein Puzzle aus Einzelteilen zusammengefügt ist, bestehen auch Staaten aus einer Vielzahl von einzelnen Menschen. Wo fangen Friedensbemühungen also an?
 

 


Was verstehst du unter Frieden? Wie gehst du mit Verschiedenheit und Konflikten in deinem Alltag um? Auch kleine Dinge haben eine Wirkung: Was kannst du dazu beitragen, deine Umgebung und die Welt zu einem friedlicheren Ort zu machen?

www.frieden-fragen.de

Animations-Clip:
www.bpb.de > Was ist Frieden?
 



Im Jahr 1945:
51 Länder der Welt schlossen sich zusammen und gründeten die Vereinten Nationen (VN oder auch UNO für United Nations Organization). Der Anlass dafür waren die verheerenden Ausmaße des Zweiten Weltkrieges, vor allem aber die Gräueltaten, die unter dem Unrechtsstaat des deutschen Nationalsozialismus verübt wurden. Solche Grausamkeiten sollten sich nie mehr wiederholen.

Die UNO setzte sich zum Ziel, zukünftig friedliche Wege für die Lösung von Konflikten zwischen Staaten bzw. Völkern zu finden. Inzwischen gehören fast alle Nationen der Erde der UNO an. Sie ist die größte internationale politische und humanitäre Organisation der Welt. Dieses Jahr feiert die UNO ihr 75-jähriges Bestehen.
 


Auszug aus der UN-Charta (UNRIC - Regionales Informationszentrum der Vereinten Nationen)



Im Jahr 2019:

Afghanistan, Ägypten, Burkina Faso, Burundi, Jemen, Indien, Irak, Kamerun, Kolumbien, Kongo, Libyen, Mali, Mosambik, Myanmar, Nigeria, Pakistan, Philippinen, Somalia, Sudan, Südsudan, Syrien, Thailand, Türkei, Ukraine, Zentralafrikanische Republik

= 27 Kriege oder bewaffnete Konflikte in 25 Ländern

Quelle: Arbeitsgemeinschaft Kriegsursachenforschung (AKUF) der Universität Hamburg

Alle diese Länder sind Mitglieder der UNO, darunter 8 Gründungsstaaten.



Der Einsatz für den Weltfrieden ist also wichtiger den je.
 

Mit dem Internationalen Tag des Friedens, der jährlich am 21. September begangen wird, erinnert die UNO an ihre Gründungsidee. Die UNO appelliert an alle Mitgliedsstaaten, aber ganz besonders an die Betreiber von Kriegen und bewaffneten Konflikten, sich auf einen friedlichen Umgang miteinander zu besinnen, die Menschenrechte zu achten und zumindest für 24 Stunden die Waffen schweigen zu lassen. In diesem Jahr steht der Gedenk- und Aktionstag ganz im Zeichen des weltweiten, solidarischen Kampfes gegen das Corona-Virus.

www.un.org/international-day-peace
www.hanisauland.de/kalender/202009/weltfriedenstag

Infomaterial zum Thema findest du auch in unserem Infoladen.

 


Beitrag: Sabina aus der JIZ-Redaktion
Bildnachweise:
Logo der UNO © Clker-Free-Vector-Images auf Pixabay; geknoteter Revolver © Flavio Botana auf Pixabay; Friedenstaube © pavel-turski auf Pixabay; Weltkarte auf Händen und weiße Tauben © S. Hermann & F. Richter auf Pixabay; World Peace Graffiti © Tori Nefores on Unsplash; Peace-Zeichen © Christian Wiediger on Unsplash

top