Tiere brauchen unsere Hilfe

Zum Welttierschutztag am 4. Oktober 2020

 
Wozu braucht es den Welttierschutztag?

Der Welttierschutztag am 4. Oktober soll uns daran erinnern, dass es vielen Tieren, auch bei uns in Deutschland, leider oft nicht gut geht und sie unseren Schutz und unsere Liebe benötigen. Vor allem sogenannte Nutztiere müssen für uns Menschen noch viel zu oft leiden.

Hast du dir zum Beispiel beim Joghurtessen mal Gedanken darüber gemacht, woher die dafür verwendete Milch kommt? Infos darüber findest du auf dieser Seite:

www.welttierschutz.org/kuhplusdu


 


Im Fernsehen werden uns oft Bilder von glücklichen Kühen gezeigt, die frei auf einer grünen Weide zusammen mit ihren Artgenossen ihr Leben genießen dürfen. Doch entspricht das wirklich der Realität? Wie werden Milchkühe denn wirklich in Deutschland gehalten? Leider stehen Kühe in vielen Ställen noch viel zu eng beieinander, bekommen ihr Leben lang kein Tageslicht zu sehen, dürfen nicht raus auf die Weide, um sich ihr Futter selbst zu suchen, frische Luft zu schnappen und die Sonne zu genießen. Auch werden die Kälbchen noch viel zu oft gleich von ihren Müttern getrennt und von Menschen gefüttert und aufgezogen, anstatt Mutterkuh und Kälbchen zusammen zu lassen.

Glücklicherweise gibt es Menschen, die sich für einen besseren Umgang mit Kühen einsetzen und Bauern, die das Problem erkannt haben und ihren Kühen schon ein viel besseres Leben ermöglichen. Leider ist es aber wie bei Vielem auch ein Problem der Finanzierung. Denn bessere Lebensbedingungen für die Kühe bedeuten eben auch, dass ihre Haltung teurer wird. Um die Kosten zu tragen, müsste der Milchpreis erhöht werden und damit auch der Preis für die Produkte, die aus Milch hergestellt werden, wie Käse, Quark, Joghurt ...

www.welttierschutz.org/was-kuehe-wollen


 


Rindern, die zur Fleischproduktion gehalten werden, geht es leider auch nicht besser. Sie werden mit vielen Artgenossen zusammen oft in viel zu kleinen Ställen gehalten, gemästet und dann quer durch Deutschland zum Schlachter gekarrt. Auch Schweinen und Hühnern ergeht es so. Gerade in Zeiten der Corona-Pandemie sind abstoßende Fälle durch die Medien bekannt geworden, über die desaströsen Zustände in mancher Schlachterei.



Über misshandelte Tiere in Versuchslaboren wurde in letzter Zeit oft in den Medien berichtet. Hier kannst du mehr darüber erfahren: Deutscher Tierschutzbund e.V.

Vielleicht hast du auch die Bilder gesehen? Es sind Bilder, die kaum zu ertragen sind. Bilder von misshandelten Hunden, Katzen, Äffchen. Diese Tiere müssen für Versuche leiden, um beispielweise Kosmetika oder Medikamente für uns Menschen herzustellen. Mehr Infos darüber findest du auf hamburg.de/tierschutz.

Umso wichtiger ist es, dass wir Menschen uns um die Belange von Tieren kümmern, Missstände anprangern und uns dafür einsetzen, dass es ihnen besser geht. Möchtest du mehr über die Entstehung des Welttierschutztages wissen und welche Aktionen dazu geplant sind? Klicke hier.



Auch du kannst dich engagieren. In jeder größeren Stadt gibt es ein Tierheim, das verlassene oder misshandelte Haustiere aufnimmt und versucht, sie in liebevolle Hände abzugeben. Wer bei sich zu Hause kein Tier aufnehmen kann, sich aber trotzdem freiwillig engagieren möchte, kann beim Tierheim nachfragen, ob Hilfe gebraucht wird, zum Beispiel beim Gassigehen mit einem Hund.

www.hamburger-tierschutzverein.de

www.hamburg.de/tierheim

www.franziskustierheim.bmtev.de


Beitrag von Angelika aus der JIZ-Redaktion

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