Warum ist es wichtig, an die Vergangenheit zu erinnern?

Ein Beitrag zur Erinnerungskultur anlässlich des Holocaust-Gedenktages am 27. Januar


Seit 1996 wird jedes Jahr am 27. Januar öffentlich der Millionen Opfer des Holocaust gedacht. Anlass ist die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz an eben diesem Januartag im Jahr 1945.
Was genau geschah, kannst du hier nachlesen:
www.hanisauland.de > Holocaust-Gedenktag
 



Warum gibt es eigentlich solche Gedenktage, an denen wir an Ereignisse erinnern, die schon so lange zurückliegen? Und warum gibt es so viele Initiativen, die sich mit der Vergangenheit, vor allem mit dem Nationalsozialismus, beschäftigen?

Die folgenden Blitzlichter von Hamburger Initiativen beleuchten die Motivation, sich mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen.
 

Mit dieser Aussage betitelt die Vereinigung Kinder vom Bullenhuser Damm e.V. ihren Infoflyer. Die Gedenkstätte Bullenhuser Damm erinnert an 20 jüdische Kinder zwischen 5 und 12 Jahren, die im April 1945 grausam ermordet wurden. Zuvor wurden an ihnen im KZ Neuengamme medizinische Experimente vorgenommen.
www.kinder-vom-bullenhuser-damm.de

 

Lelka und Mania waren zwei der Kinder, die damals am Bullenhuser Damm umgekommen sind. Die gleichnamige Hamburger Initiative bietet jungen Menschen heute ein Forum, um sich mit aktuellen sozialpolitischen Themen auseinanderzusetzen sowie Diskriminierung und Rassismus entgegenzuwirken.
www.lelka-mania.de/erinnern
 



Das Hamburger Schulmuseum zitiert auf einer ihrer Info-Postkarten den Philosophen und Schiftsteller George de Santayana:

Die Ausstellung "Schule im Nationalsozialismus und Neuanfang nach 1945" stellt die Präsenz der NS-Ideologie im Hamburger Schulleben dar. Die Ausgrenzung von Menschen, deren Leben als unwert klassifiziert wurde, war damals Bestandteil des schulischen Bildungs- und Erziehungsauftrages. Umso wichtiger ist es, Schülerinnen und Schüler heute zu befähigen, diskriminierendes, entwertendes Denken und Handeln wahrzunehmen und sich dem aktiv entgegenzustellen.
www.hamburgerschulmuseum.de
 




Die Freiwilligendienste, Workcamps und Studienreisen von AFS widmen sich gezielt der Versöhnungs- und Friedenarbeit.
www.asf-ev.de
 



Auch die internationalen Jugendbegegnungen vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. setzen bei der Erinnerungsarbeit an, um für ein respektvolles und demokratisches Handeln in der Gegenwart zu sensibilisieren.


www.volksbund.de

 

Wenn du gerne zeichnest, ist dieser Wettbewerb vom Volksbund vielleicht genau das Richtige für dich: Comic-Wettbewerb zum Thema "Den Schrecken überwinden - Wiederaufbau und Neuanfang".
Einsendeschluss ist der 30. Juni 2019. Weitere Infos und Anmeldung >>

 


 


Woche des Gedenkens vom 11.1. - 2.3.2019 im Bezirk Hamburg-Nord
Veranstaltungsreihe der Kulturbank Hamburg unter der Überschrift "Auschwitz darf niemals in Vergessenheit geraten" (mit Ausstellungen, Vorträgen, Lesungen, Gesprächen und Diskussionen bis hin zu Inszenierungen, Filmvorführungen und Stadtteilrundgängen )
www.kulturbank-hh-nord.de
Direktlink zum Veranstaltungsflyer >>

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